Berichte rund um die Projekte der Krebsgesellschaft

Anlaufstelle für Krebspatienten und Angehörige in Lübeck – Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft eröffnet Geschäftsstelle


Nun ist auch offiziell der Startschuss gefallen. Mit einem kleinen Empfang wurde am Mittwochnachmittag die neue Geschäftsstelle der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft in Lübeck eröffnet. Prof. Frank Gieseler, Vorstandsvorsitzender, begrüßte gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Prof. Axel Merseburger und PD Dr. Sebastian Fetscher die Gäste in den Räumlichkeiten in der Paul-Ehrlich-Straße 9a.

„Wir freuen uns sehr hier in Lübeck eine weitere Geschäftsstelle eröffnen zu können“, betont Gieseler. „Damit erweitern wir unser Angebot und sind ab sofort auch für Krebspatienten und Angehörige in der Region Lübeck besser erreichbar“. Mitarbeiterin in der Geschäftsstelle ist Veronika Dörre. Sie arbeitet seit drei Jahren ehrenamtlich im Team der Angehörigenwohnung mit und ist nun auch Ansprechpartnerin für Ratsuchende in Lübeck.

Die neue Geschäftsstelle soll auch dazu genutzt werden, den Selbsthilfebereich in Lübeck weiter auszubauen. „Aktuell haben bereits die Planungen zum Aufbau einer Selbsthilfegruppe für Patienten mit schwarzem Hautkrebs begonnen, die wir ab September in unseren neuen Räumlichkeiten anbieten werden“, verrät Merseburger.

Auch Harriet Heise, Schirmherrin des Vereins, und Stadtpräsidentin Gabriele Schopenhauer würdigten in ihren Grußworten die neue Anlaufstelle. „Ich freue mich sehr, dass wir in Lübeck nun auch von dem Netzwerk und den zahlreichen Unterstützungsangeboten der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft für Betroffene und Angehörige profitieren und sie mit Hilfe der neuen Geschäftsstelle einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen können“, betont Schopenhauer. Sie selbst habe die Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft durch die Angehörigenwohnung bisher bereits als sehr aktiv erlebt in Lübeck. Daher sei es nun „höchste Zeit für eine Geschäftsstelle“, so Schopenhauer.

Der Wunsch auch in der Region Lübeck eine Anlaufstelle für Krebspatienten und ihre Angehörigen einzurichten, bestand schon lange. Möglich geworden war die Eröffnung jetzt Dank der erfolgreichen Premiere der Benefizveranstaltung Lauf ins Leben in Bad Schwartau im vergangenen Jahr, bei der 19.000 Euro Spenden für die Arbeit der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft in der Region gesammelt wurden.

Die Geschäftsstelle befindet sich in der Paul-Ehrlich-Straße 9a. und ist aktuell jeweils Montag und Mittwoch von 09.00-12.30 Uhr besetzt. Frau Dörre ist dann erreichbar unter Tel. 0451/ 48 91 81 69 oder doerre@krebsgesellschaft-sh.de.


Verein der Wattolümpiade und Krebsgesellschaft bei den Messetagen in Brunsbüttel

Vom 07. bis 09. April 2017  präsentierten sich der Verein der Freunde und Förderer der Wattolümpiade Brunsbüttel e.V. und die Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft e.V.  gemeinsam. Ein besonderer Hingucker am Stand war das Brustmodell, bei dem Besucher üben konnten, wie eine Brust nach eventuellen Knoten abgetastet wird. Es war ein erfolgreiches Wochenende mit vielen guten Gesprächen.


„Was kann ich selbst für mich tun?“ - 5 Tipps für Angehörige von krebskranken Menschen


Kiel, 25. Januar 2017: Wie kann ich als Angehöriger einem krebskranken Menschen helfen, ohne dabei eigene Bedürfnisse zu vernachlässigen? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft e.V. anlässlich des Weltkrebstags und rät Angehörigen zu mehr Selbstfürsorge.
Eine Krebserkrankung belastet immer auch das Leben der Angehörigen. Ob der Partner, die Eltern, Kinder oder Geschwister – sie alle sind in unterschiedlicher Ausprägung von der Krankheit betroffen. „Natürlich stellen sich die Angehörigen zuerst die Frage: Was kann ich für den Erkrankten tun?“, weiß Katharina Papke, Geschäftsführerin der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft. „Sie sollten aber gleichzeitig fragen: Was kann ich für mich tun, um diese belastende Situation besser zu bewältigen? Denn viele Angehörige glauben, dass sie jetzt doppelt so stark sein müssten. Um den Erkrankten zu schonen, halten sie ihre Gefühle zurück oder verlieren eigene Bedürfnisse aus dem Blick. Das kann schnell überfordern“, so Papke weiter.

Damit es gar nicht erst so weit kommt, gibt die Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft e.V. Angehörigen im Umgang mit dem Erkrankten und der Situation folgende Tipps:

1.    Holen Sie sich Hilfe: Öffnen Sie sich einem guten Freund oder einem erfahrenen Psychoonkologen. Viele Angehörige sind sprachlos, wenn sie von der Diagnose erfahren. Aber ein dauerhafter Rückzug hilft niemandem. Haben Sie den Mut, sich zu öffnen. Suchen Sie sich jemanden, mit dem Sie offen über alles reden können. Das kann ein guter Freund sein, aber auch ein Psychoonkologe. In den sieben Krebsberatungsstellen der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft e.V. stehen Ihnen qualifizierte, psychoonkologisch geschulte Sozialpädagogen, Psychologen und zum Teil auch Ärzte für alle Ihre Fragen zur Seite. Dort können Sie individuell und in Ruhe Ihre Probleme, Ängste und Sorgen besprechen und erfahren, wie Sie sich und dem Erkrankten am besten helfen.

2.    Fragen Sie den Erkrankten nach seinen Wünschen und entlasten Sie sich dadurch. Viele Krebspatienten fühlen sich bereits durch die Therapie fremdbestimmt. Dann wird ein gutgemeinter Rat nach dem Motto „Tu dies nicht, mach das“ schnell als Bevormundung missverstanden. Betroffene möchten trotz allem „normal“ behandelt werden. Deshalb fragen Sie den Erkrankten, was er im Alltag selbst erledigen möchte und wo er Hilfe braucht. Und wenn Sie sensible Themen ansprechen, formulieren Sie Ihre Wünsche in Ich-Botschaften (ich fühle mich…, ich wünsche mir…, ich frage mich…), so beugen Sie Missverständnissen vor.

3.    Nehmen Sie Ihre eigenen Gefühle und Bedürfnisse ernst. Natürlich sorgen Sie sich um das Wohl Ihres erkrankten Familienmitglieds. Aber verlieren Sie nicht Ihre eigenen Bedürfnisse aus dem Blick. Fragen Sie sich: Wie geht es mir? Was möchte ich? Was tut mir gut? Und gönnen Sie sich ohne schlechtes Gewissen regelmäßige Auszeiten mit Freunden, beim Sport oder einem Hobby.

4.    Nutzen Sie die gemeinsame Zeit sinnvoll. Das Wertvollste, was Sie dem Erkrankten schenken können, ist Ihre Zeit. Gespräche und gemeinsame Erlebnisse verbinden und schenken Lebensfreude. Im Hier und Jetzt das Gute zu sehen, gibt Ihrem Leben Tiefe und Verbundenheit. Das kann Ihnen niemand mehr nehmen.

5.    Klären Sie drängende sozialrechtliche Fragen. Häufig können Krebspatienten nicht mehr voll arbeiten. Dann sind sie auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Ist der Lebensunterhalt für die ganze Familie gefährdet, sollten Sie als Angehöriger klären, wie es finanziell weitergeht. Informationen über sozialrechtliche Unterstützungsmöglichkeiten erhalten Sie in den Beratungsstellen der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft. Dort unterstützen Sie qualifizierte Fachkräfte dabei, sich rechtzeitig auf Veränderungen einzustellen und Maßnahmen zur finanziellen Absicherung zu treffen.

Neben der individuellen Einzel-, Paar- und Familienberatung bietet die Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft in ihren Beratungsstellen ein umfangreiches Vortrags-, Gruppen- und Kursangebot für Angehörige an. So können sich Angehörige z. B. in einer speziellen Angehörigengruppe mit anderen Menschen austauschen.

Wer mehr erfahren möchte, erhält in der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft weitere Informationen.


Wattikan überreicht 20.000 an die Krebsgesellschaft und Wattolümpiade-Mitbegründer Michael Behrendt erhält Verdienstorden

Am 31. Juli kämpften hunderte Wattleten in Brunsbüttel um olümpisches Gold. Zum 12. Mal fand das schmutzigste Benefiz-Spektakel der Welt statt und lockte tausende Besucher an den Elbdeich. 20.000 €, die durch Sponsoren, Start- und Eintrittsgelder zusammengekommen sind, wurden der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft überreicht. Mit den Erlösen soll z.B. das Krebsberatungszentrum in Brunsbüttel weiter finanziert werden.

Hier geht es zum Bericht der Veranstalter.

Am 19. September wurde dann Michael Behrendt, Mitbegründer der Wattolümpiade, der Verdienstorden des Landes Schleswig-Holstein durch Ministerpräsident Torsten Albig überreicht. Behrendt organisiert schon seit 2004 gemeinsam mit einem Team aus anderen Ehrenamtlichen jährlich die Wattolümpiade und setzt sich damit für Krebsbetroffene ein. Mehr als 330.000 € sind in den 12 Jahren zusammengekommen, um Unterstützungsangebote von Krebspatienten auszubauen. Unter anderem konnte im Jahr 2015 das neue Krebsberatungszentrum Westküste in Brunsbüttel eröffnet werden.

Der Verdienstorden zeichnet Behrendt für sein besonderes Engagement in Schleswig-Holstein aus. Lesen Sie hier mehr:

Verdienstorden für Michael Behrendt


Hamburger und Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft gemeinsam bei der Ilco-Fachtagung in Reinbek

Reinbek Beratungsgespräch

Unter dem Motto "Was man für Geld nicht kaufen kann - Vom Stellenwert der Selbsthilfe" fanden vom 2. bis 4. September 2016 die Ilco- Tage statt. Der Samstag war der "Arbeitstag" mit seinen wichtigen Informations- und Diskussionsthemen. Am Vormittag wechselten sich mit Frau Prof. Welpe, Herrn Dr. Kofahl und Frau Dr. Hiller kompetente Referenten ab, die über das Eigentliche der Selbsthilfe (die psychosoziale Unterstützung), über ihre Wahrnehmung in der (Fach-)Öffentlichkeit sowie über Selbsthilfe und soziale Medien informierten. Im Innenhof des Sachsenwald- Hotels bekamen verschiedene (Selbsthilfe-)Gruppen und-verbände die Gelegenheit, ihre Arbeit vorzustellen.
Die Hamburger und Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft waren zum 1. Mal gemeinsam mit einem Informationsstand vertreten. Weitere Berichte und Fotos zur Tagung finden Sie hier


Neue Selbsthilfegruppe für junge Brustkrebspatientinnen startet am 21. September

Wird die Diagnose Krebs gestellt, geraten Betroffene und ihre Angehörigen oftmals in eine schwere Krise und erleben eine Achterbahnfahrt der Gefühle zwischen Hoffnung und Angst. Wenn junge Frauen an Krebs erkranken, brauchen sie besondere Unterstützung und haben spezielle Fragen. Häufig ist die Familienplanung noch nicht abgeschlossen oder es sind kleine Kinder zu betreuen. Aus diesem Grund haben Nina Hübner, Bettina Schwanck, Angeline Hamborg und Wiebke K., alle selbst betroffen, die Kieler BrustkrebsSprotten, eine Selbsthilfegruppe für Frauen, die vor der Menopause an Brustkrebs erkrankt sind, gegründet.

„Wir haben uns während der Behandlung in der Frauenklinik des UKSH, in Kiel kennengelernt“, so Nina Hübner, eine der vier Gründerinnen. „Da das Angebot für junge Brustkrebspatientinnen rar ist, haben wir – angestoßen und ermutigt durch Herrn Prof. Maass, den Direktor der Frauenklinik am UKSH in Kiel - unseren Tatendrang genutzt und wollen in der neuen Selbsthilfegruppe über Brustkrebs informieren, uns austauschen, uns gegenseitig helfen und zur Seite stehen. Wir bieten Kontaktadressen, Informationen, Tipps und Tricks rund um das Thema Brustkrebs, im Umgang mit den Krankenkassen und in der Organisation des ganz normalen Lebens mit dieser Erkrankung“, so Hübner weiter.


Unterstützt wird die neue Gruppe von der Kieler Frauenklinik am UKSH und der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft. „Wir freuen uns, dass es jetzt in Kiel ein solches Angebot für junge Frauen gibt und stellen gerne unsere Räumlichkeiten für die Gruppentreffen zur Verfügung, so Katharina Papke, Geschäftsführerin der SH Krebsgesellschaft.


Das erste Treffen der Kieler BrustkrebsSprotten findet am 21. September in der Geschäftsstelle der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft e.V., Alter Markt 1-2, in Kiel statt. Weitere Termine und Informationen finden Interessierte unter www.brustkrebssprotten.de und www.facebook.de/brustkrebssprotten. Dort kann auch Kontakt zu den Sprotten aufgenommen werden.

KN Artikel


Angehörigenwohnung in Lübeck feiert 2-jähriges Bestehen

Jubiläum Lübeck 2Am 4. Juni feierte die Lübecker-Wohnung, deren Gründung maßgeblich durch die Spendenaktion „Carsten Köthe hilft Helfen“ gefördert wurde, ihr 2-jähriges Bestehen. Prof. Dr. Frank Gieseler, Vorsitzender und Harriet Heise, Schirmherrin der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft, würdigten bei diesem Jubiläum neben den zahlreichen lokalen Unterstützern besonders auch die Arbeit der vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter, die sich um die Betreuung der Wohnung kümmern. „Das ehrenamtliche Team kümmert sich nicht nur um die An- und Abreise, sondern nimmt sich auch immer Zeit für die Fragen und Sorgen der Bewohner“, erklärt Heise.

Die 4-Zimmer- Wohnung in Lübeck befindet sich im Hochschulstadtteil in der Paul-Ehrlich-Str. 9a, in direkter Nähe zu den lokalen Kliniken. Sie verfügt über drei Schlafzimmer, einen Gemeinschaftsraum, einen Balkon, eine voll ausgestattete Küche, ein Bad und ein WC.

Begleitet wurden die Feierlichkeiten durch den Frauenchor „Singgemeinschaft 99“. Ulrike Potschkat, Jubiläum Lübeck 1selbst Mitglied des Chores, gehört seit der Eröffnung vor zwei Jahren zum ehrenamtlichen Mitarbeiterteam der Angehörigenwohnung. Die Arbeit mit den Angehörigen empfindet sie als Bereicherung: „Es macht wirklich große Freude hier zu helfen und man bekommt von den Gästen unglaublich viel Dankbarkeit zurück“, so Potschkat.  Auch der  Kontakt zu den Lübecker Kliniken ist gut. Die beiden Vorstandsmitglieder der Krebsgesellschaft Dr. Sebastian Fetscher von der Sana Klinik in Lübeck und Prof. Dr. Achim Rody von der Frauenklinik am UKSH Lübeck haben in ihren Kliniken bereits ausführlich über das Angebot der Wohnung informiert. „Wir konnten Patienten aus der Klinik schon mehrfach auf die Wohnung hinweisen und deren Angehörigen ein Zimmer vermitteln. Es erleichtert den Alltag der betroffenen Familien enorm, so Rody.

Die Gäste der Lübecker Angehörigenwohnung kommen aus ganz Schleswig-Holstein, z.T. sogar aus ganz Deutschland. Im letzten Jahr verzeichnete die Wohnung 276 Übernachtungen - ermöglicht durch Spenden. „Wir sind froh, dass die Wohnung in Lübeck so gut angenommen wird und wir dadurch in den letzten zwei Jahren vielen Angehörigen und Freunden durch eine wirklich schwierige Zeit hindurch helfen konnten“, betont Gieseler.


Rekord-Spendensumme beim 3. Bunten Benefiz-Abend

Zum dritten Mal fand am 13. Mai 2016 der Bunte Benefiz-Abend zugunsten der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft im Steigenberger Hotel in Kiel statt. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Krebsgesellschaft Heide Böse und David Kennedy organisierten diesen Abend im Vorfeld und führten die Veranstaltung durch.

Alle Künstler des Rahmenprogramms verzichteten auf ihre Gage und die Gäste spendeten fleißig. Somit konnte Prof. Frank Gieseler, Vorsitzender der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft, am Ende des Abends die Summe von 6.676 Euro Spendengelder verkünden. Das Geld ist für die umfangreiche Arbeit der Krebsgesellschaft – insbesondere für kostenfreie Beratungs- und Kursangebote für Krebspatienten und ihre Angehörigen bestimmt.

100 Gäste fanden sich ab 18.00 Uhr für diesen besonderen Abend im Steigenberger Hotel ein. Für die Lacher und den norddeutschen Charme sorgte in diesem Jahr der Comedian Fischer Kai vom lüdemann-theater Kiel. Er hatte jede Menge Geschichten zu Land und Leuten dabei und brachte den Gästen auf charmante Weise wichtige norddeutsche Themen und Verhaltensregeln näher. Dafür erntete er tosenden Applaus und viele herzhafte Lacher. Aber auch Petra Kienke-Meißner, die das drei Gänge Menü gesanglich begleitete, bezauberte die Gäste. Und immer wieder gab es tolle Preise in der Tombola zu gewinnen. Harriet Heise, Schirmherrin der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft, führte galant und witzig durch den Abend. Zum Abschluss zog DJ Bruno das Publikum mit seiner Musik auf die Tanzfläche, wo ausgelassen getanzt wurde.

Verein der Wattolümpiade und Krebsgesellschaft bei der Marner Aktiv Messe

Am 16. und 17. April 2016 präsentierten sich der Verein Wattolümpiade und die Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft gemeinsam auf der Marner Aktiv Messe. Ein besonderer Hingucker am Stand war das Brustmodell, bei dem Besucher üben sollen, wie man eine Brust nach eventuellen Knoten abtastet. Es war ein erfolgreiches Wochenende mit vielen guten Gesprächen.


Darmkrebsmonat März: Vortrag zum Thema "Vorsorge und Früherkennung von Darmkrebs"

Bereits zum 15. Mal steht der März in Deutschland ganz im Zeichen der Darmkrebsvorsorge. Aufgerufen durch die Felix Burda Stiftung und die Stiftung LebensBlicke engagieren sich in diesem Monat Gesundheitsorganisationen, Firmen, Städte, Kliniken uvm. für die Vorsorge von Darmkrebs. Jährlich sterben allein in Deutschland knapp 26.000 Menschen an den Folgen dieser Erkrankung. Durch Früherkennung könnten fast alle Darmkrebsfälle verhindert werden. Aus diesem Grund wird im Monat März landesweit über dieses Thema informiert.

Die Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft hat am 08. März einen Informationsabend zum Thema "Vorsorge und Früherkennung von Darmkrebs" angeboten. Referent war der Gastroenterologe Dr. med. Michael Schroeder. Er informierte die interessierten Besucher ausführlich zu dieser Thematik und nahm sich viel Zeit, die Fragen zu beantworten.

"Wenn ein Partner Krebs hat: reden hilft!"

PaartherapieUnter diesem Titel fand am Samstag, den 20. Februar, ein Kommunikationstraining für von Krebs betroffene Paare statt. Unter der Leitung von Dipl.-Psych. Karin Lausmann und Dipl.-Psych. Lars Mandelkow lernten die 4 Paare, wie sie wichtige Themen besprechen und Probleme angehen. Eine Krebserkrankung trifft nicht nur den Betroffenen selbst häufig "wie ein Schlag". Auch der Partner leidet mit. Alle Beteiligten müssen ihre gewohnten Rollen und Einstellungen ändern und kommen nicht selten an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Darunter leidet häufig die Kommunikation in der Partnerschaft. Es fehlen die Worte und Zugänge, miteinander im Gespräch zu bleiben. In dem Paartraining lernten die Teilnehmer zunächst die grundlegenden Regeln der Gesprächsführung kennen, um anschließend das Gelernte zu üben. Die Paare haben sehr positive Rückmeldungen gegeben und konnten durch den Workshop neue Anstöße mit in die Beziehung nehmen.


Tanzen für den guten Zweck

Am 27. Februar 2016 feierte die Country & Line Dance Gruppe Kiel ihr 10-jähriges Jubiläum. Gründer der Tanzgruppe sind Uwe und Rosi Göllner, die für diesen besonderen Geburtstag eine große Feier mit 230 Gästen im Hotel Rosenheim organisiert haben. Bei schwungvoller Country Musik wurde getanzt bis die Stiefel qualmten.

Seit 8 Jahren unterstützt die Country & Line Dance Gruppe Kiel die Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft. Bei den Auftritten verzichten sie auf ihre Gage und sammeln stattdessen Spenden für Kinder- und Familienprojekte der Krebsgesellschaft. Bis zum Tag des Jubiläums sind dadurch über 33.200 Euro an Spendengeldern zusammengekommen. Wir danken allen Mitwirkenden herzlich für die großartige Unterstützung und wünschen viel Erfolg für die nächsten 10 Jahre!


Jahresbericht 2015

Hier finden Sie einen umfangreichen Bericht über die Angebote und Veranstaltungen der Krebsgesellschaft: Jahresbericht 2015


9. Krebsinformationstag in Kiel informierte über Vorsorge und Früherkennung

KrebsinfotagDer 9. landesweite Krebsinformationstag fand am 28. November in der Sparkassenakademie in Kiel statt. Der sehr persönlichen Begrüßung durch Ministerpräsident Albig in der vollbesetzten Aula folgten Vorträge über Sinn und Unsinn der Krebsfrüherkennung und das deutsche Hautkrebsscreening. Im Anschluss erörterten Experten aus den Bereichen Epidemiologie, Chirurgie, Dermatologie und Vertreter des Gesundheitsministeriums bei einer Podiumsdiskussion sowohl Nutzen als auch Risiken der Früherkennung. Für eine Gänsehautstimmung sorgte der zumeist aus Krebspatienten und Angehörigen bestehende Chor „Jetzt oder nie“ aus Neumünster, der den Vormittag musikalisch begleitete.

Vor allem dem Informationsbedürfnis der Krebspatienten und ihrer Angehörigen wollte die Krebsgesellschaft Rechnung tragen. „Gleichzeitig verstehen wir den Krebsinformationstag aber auch als Plattform für all diejenigen, die an der Betreuung und Begleitung von Krebspatienten beteiligt sind und den Austausch fördern“, erläutert der Vorsitzende der Krebsgesellschaft, Prof. Dr. Frank Gieseler.

Zahlreiche Besucher nutzten die Möglichkeit kostenfrei an Vorträgen und Diskussionen teilzunehmen. Nach einführenden Kurzvorträgen hatte das Auditorium die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit den Referenten über das Gehörte zu diskutieren. Die Vorträge befassten sich mit verschiedensten Themen. Neben Präsentationen zu Darm-, Haut-, Brust- oder Prostatakrebs, konnten Interessierte z.B. an einem Workshop mit theatertherapeutischen Übungen oder zum Thema Fatigue teilnehmen. Ergänzend fand im Foyer eine Messe statt, auf der sich über 30 Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen und Unternehmen präsentierten und die Besucher durch persönliche Gespräche sowie zahlreiche Broschüren mit Informationen versorgten.

Auch das begehbare Darmmodell zog viele neugierige Gäste an. Hier wurden die Vorstufen und Entwicklungen des Darmkrebses anhand von Infotafeln und Videoscreens veranschaulicht während man durch das Darmmodell laufen konnte. Zum Abschluss der Veranstaltung berichtete das Journalisten- und Autorenehepaar Miriam und Carsten Köthe im Rahmen einer Lesung von ihren eigenen Erfahrungen mit der Erkrankung.



Kunsttherapie in Brunsbüttel

Kunst Brunsbüttel Im November 2015 wurde das neue Krebsberatungszentrum in Brunsbüttel zum Maleratelier. Unter Anleitung von Künstler Jens Rusch hatten zwei Gruppen die Möglichkeit zu lernen, wie sich malend Gefühle ausdrücken lassen.

Am 1. Tag waren Mitarbeiter des Freundeskreis Hospiz Dithmarschen e.V. zu Gast und am 2. Tag Krebsbetroffene aus der Region. Am Ende der Workshops waren die Teilnehmer erstaunt über ihre Werke und freuten sich darüber, in eine andere Welt abgetaucht zu sein.


"Wandel-Wachstum-Wunder" - Kunsttherapie-Workshop in Glücksburg

Am Mittwoch, 18. November, fand der kunsttherapeutische Workshop "Wandel-Wachstum-Wunder" im Vitalhotel Alter Meierhof in Glücksburg statt. Die Kieler Künstlerin Jutta Charpentier-Sauer leitete den ganztägigen Kurs ehrenamtlich.

Die Diagnose einer Krebserkrankung trifft Menschen oftmals wie ein Schlag und macht starr und sprachlos. Die kreative Betätigung ist eine Möglichkeit, sich aus dieser Starre zu befreien, negative Gefühle zuzulassen und zu neuer Lebensfreude zu finden. In dem kunsttherapeutischen Workshop bot sich Krebspatienten die Möglichkeit, malend Gefühle zum Ausdruck zu bringen. Die Krebspatienten haben erfahren, dass künstlerisch tätig zu sein etwas Sinnstiftendes, Produktives sein kann.

Geleitet wurde die Veranstaltung von der Kieler Künstlerin Jutta Charpentier-Sauer. Sie hat den Teilnehmern verschiedene Arbeitsmittel wie Fotos, Kunstdrucke, Acrylfarben, Kreide, Farbrollen vorgestellt. Es folgten erste eigene Übungen und das Ausprobieren verschiedener Techniken.
Nach einem gemeinsamen Mittagsimbiss gab es dann einen Erfahrungsaustausch und praktische Tipps, bevor die Teilnehmer wieder selbst aktiv wurden. "Ich war sehr beeindruckt von der Offenheit der Teilnehmer. Innerhalb der Gruppe gab einen sehr positiven Austausch und somit auch die Möglichkeit sich gegenseitig zu unterstützen. Insgesamt sind über 40 wunderbare Bilder entstanden.", so Charpentier-Sauer.

Unterstützung bei der Durchführung des Kunstprojektes erhielt die Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft dabei von Sternekoch Dirk Luther. Der Küchenchef und Geschäftsführer des „Alten Meierhofs“ in Glücksburg und Fernseh-Koch des NDR Schleswig-Holstein-Magazins hat bereits in der Vergangenheit bei Patientenveranstaltungen mit der Krebsgesellschaft zusammengearbeitet. Für das Kunstprojekt stellte er seine Räumlichkeiten zur Verfügung. „Der Alter Meierhof eignet sich hervorragend für einen solchen Tag“, weiß Luther. „In unseren Räumlichkeiten können die Patienten den Alltag und die Sorgen ein Stück vergessen und in wohliger Atmosphäre zur Ruhe kommen und entspannen.“ Auch die Künstlerin ist begeistert: „Die Räume strahlen Geborgenheit aus, man hat viel Licht und einen wunderbaren Blick auf die traumhafte Landschaft an der Förde. Das hilft den Patienten kreativ zu sein“, ist sich Charpentier-Sauer sicher.

Workshop Fatigue in Lübeck erfolgreich gestartet

Unter der Leitung von Dipl.-Psych. Jacqueline Schubert startete im Mai 2015 erstmals ein Fatigue Workshop in Lübeck. Fatigue ist eine chronische Müdigkeit und Erschöpfung, die häufig bei Krebspatienten auftritt. Betroffene sollen in dem Kurs Strategien lernen, mit den Symptomen der Fatigue umzugehen und ihre Müdigkeit zu minimieren.

Die Plätze des ersten Workshops im Mai waren sehr schnell belegt. Aufgrund des hohen Bedarfs wurde deshalb im August ein weiterer Kurs angeboten. Die Rückmeldungen der Teilnehmer waren positiv, einige konnten schon während des laufenden Kurses erlernte Strategien umsetzen. Um weiteren Krebspatienten die Teilnahme am Fatigue Workshop zu ermöglichen, soll 2016 das Angebot in Lübeck weitere ausgebaut werden.


Vortrag "Chancen und Risiken ergänzender Krebstherapien" in Lübeck

Dr. Jutta HübnerAm 30. Oktober 2015 fand erneut ein Informationsabend zum Thema "Chancen und Risiken ergänzender Krebstherapien" statt. Der Vortrag von Frau Dr. Jutta Hübner war in Kiel mit über hundert Zuhörern bereits ein großer Erfolg. Deshalb kam die Referentin von der Deutschen Krebsgesellschaft auch an die Uniklinik in Lübeck, um fundierte Informationen zum Thema komplementäre Krebstherapie zu geben. Die zahlreichen Nachfragen der Anwesenden in Kiel und Lübeck zeigten den hohen Informationsbedarf bei diesem Thema.

Für alle, die an den Vorträgen nicht teilnehmen konnten oder einfach Interesse haben, zu diesem Thema etwas nachzulesen, finden Sie unter folgendem Link eine Broschüre zum Thema "Komplementärmedizin für Krebspatienten", die Frau Dr. Hübner für die Techniker Krankenkasse zusammengestellt hat: Komplementärmedizin für Krebspatienten


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